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03.12.2013 17:50:43

Помогите пожалуйста с переводом , не могу даже первое предл

 
devochka
 
 
 
 
 
 
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Зарегистрирован: 02.12.2013 22:56:45
Albert Einstein zwischen Wissenschaft und Politik
Einstein hingegen brauchte eine gut ausgestattete Professur um sich frei von materiellen Nöten ganz auf die Fertigstellung seiner allgemeinen Relativitätstheorie konzentrieren zu können. Zu dem kam es Einstein sehr recht in der Umgebung der führenden Physiker jener Zeit wie Max Planck, Walther Nernst und Heinrich Rubens zu arbeiten und sich mit ihnen auszutauschen.
In den ersten Berliner Jahren, die durch den ersten Weltkrieg dominiert wurden, schaffte es Einstein sich aus politischen Verstrickungen herauszuhalten und sich ausschließlich auf die Physik zu konzentrieren, was erstaunlich ist, denn viele seiner Kollegen und Freunde wie Walther Nernst und vor allem Fritz Haber, der Erfinder des Gaskrieges, eilten fanatisch zu den Waffen und boten ihre wissenschaftlichen Errungenschaften der Kriegsführung an, so daß Einstein traurig notierte, seine Kollegen, ansonsten ,,sicher denkenden und gesund empfindenden Männer" seien einer,, tückischen, epidemischen Krankheit", dem nationalem Wahnsinn, verfallen.
Es muß an dieser Stelle auch gesagt werden, daß Albert Einstein sehr wohl auf dem Bereich der Wehrtechnik geforscht hat. Beispielsweise hat er, wenn auch wenig erfolgreich, an der Entwicklung von Flugzeugtragflächen mitgewirkt und die sogenannten ,,Katzenbuckelflügel" entwickelt . Für die neuartige Form der Kriegsführung per Flugzeugen waren diese Forschungen äußerst wichtig und für Einstein eine willkommene Abwechslung inmitten der mühsamen Beschäftigung mit den Gravitationswellen und der Kosmologie. Zu Einsteins Glück fielen die ,,Katzenbuckelflügel" in den praktischen Tests durch, so daß der Pazifist Einstein nicht der Pate von Langstreckenbombern wurde, die Habersche Gasgranaten hinter den feindlichen Linien abwarfen. Auf einem anderem Gebiet der Wehrtechnik war Einstein erfolgreicher: Zusammen mit Hermann Anschütz-Kaempfe entwickelte er den Kreiselkompaß fort, der U-Booten eine genaue Navigation ermöglicht und für die Durchführung des uneingeschräkten U-Bootkrieges immense Bedeutung hatte7. Einsteins Motivation für diese Arbeiten lagen jedoch in der Physik und nicht wie bei Haber und Nernst in der Vaterlandsliebe und Kriegsbegeisterung.
Ein eindeutiger Beweis dafür, das bei Einstein in dieser Zeit keine Kriegsbegeisterung festzustellen ist, stellt die Verweigerung seiner Unterschrift unter den im September 1914 , kurz nach Kriegsausbruch veröffentlichten ,,Aufruf an die Kulturwelt" dar. Dieser Aufruf , unterzeichnet von 93 der namhaftesten deutschen Wissenschaftlern und Intellektuellen, darunter Einsteins Freunde und Kollegen Haber, Planck, Nernst und Röntgen, rechtfertigt die deutsche Kriegsführung als Verteidigungskrieg für die Deutsche Kultur, die von allen anderen Mächten dieser Welt bedroht wird und streitet die deutschen Kriegsverbrechen vehement ab. Mit blankem Haß gegen ,,Neger", ,,Russen und Mongolen" erfüllt, ernennen sich Menschen, die von Berufs wegen sachlich und abwägend zu Argumentieren gewohnt sind, zu Errettern und Verfechtern der durch die Entente-Mächte bedrohten europäischen Kultur. Bernhard vom Brocke beurteilt diesen Aufruf als Manifest, das wie kein anderes ,, das Ansehen der deutschen Wissenschaft im Ausland...diskreditiert ..und so den Chauvinismus der anderen Seite provoziert hat, ohne den gewünschten Erfolg auch nur im geringsten zu erreichen."
 
 
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